May 09

Ab heute bei mir im Test ist die freie Version von Genie-soft – Genie Timeline. Einer der Windows-Clone von Apples Time Machine, aber meiner Meinung nach sehr gut gelungen.

Genie-soft kenne ich schon eine ganze weile, da ich bereits zwei Lösungen zur Mailsicherung im Einsatz hatte und die Software mich das ein oder andere mal gut abgesichert hat.

Allerdings lief keine dieser Lösungen im Hintergrund und hat auf Änderungen sofort reagiert.

Das ist mit Genie Timeline nun anders!

Vor allem für Einsteiger und PC-Unerfahrene ist die Konfiguration kinderleicht:

Lediglich Speicherort und die zu sichernden Daten (Eingeordnet in die wichtigsten Kategorien) müssen und können ausgewählt werden. Für mich etwas wenig, aber dafür gibt es ja die Home und die Prof.- Version von Genie Timeline.

Besonders das komprimieren von Dateien dürfte in meinem Umfeld deutliche Vorteile haben, damit der Server nicht unnötig mit Massen an Daten gefüllt wird, wobei da auch noch einiges Frei ist und ich die Speicherfresser Musik, Video und CD/DVD-Images nicht sichern lasse, da die Daten eh schon auf dem Server liegen.

genie-timeline_auswahlgenie-timeline_speicherort

Vorgeschlagen wird von der Software meine über ein externes USB-Gehäuse angeschlossene Festplatte, ich bevorzuge aber die Sicherung auf ein Netzlaufwerk, was unter dem Punkt "Anderes Ziel wählen" in der rechten unteren Ecke des Sicherungsort-Bildschirms konfiguriert werden kann.

genie-timeline_aktiv

Und so läuft nun der Initialisierungslauf auf meinem Haupt-PC und ich hoffe, dass ich mit dieser Lösung meine Daten, die zum Teil blog.ceo2.net.ebozavr.com nur Temporär auf meinem PC sind auch Sichern kann und so die ein oder andere Datei nicht aus Schusseligkeit oder durch einen Systemfehler verliere. Das regelmäßig laufende Vollbackup wird die Genie Timeline wohl nicht gänzlich ersetzen, aber ich hoffe, dass ich die Zyklen erhöhen kann.

[Erstes Update:] Anders als von mir zunächst vermute, sichert Genie Timeline die Daten auf allen lokalen Festplatten… Das führt bei mir dazu, dass die Bilder auf dem iSCSI-Laufwerk, welches auf dem Server liegt, erst auf den Rechner und dann auf das Backupverzeichnis (auch auf dem Server) kopiert werden! Evtl. kann man das in den höheren Versionen einstellen, die freie Version kann es aber scheinbar nicht.

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist deaktiviert.